Bambus-Unterhosen – und warum das Material gewählt ist
Unterwäsche ist das Kleidungsstück mit dem meisten Hautkontakt und der wenigsten Luft drumherum. Deshalb zählt die Materialwahl hier mehr als fast überall sonst im Kleiderschrank. Unsere Unterhosen sind aus Bambusviskose genäht, und auf dieser Seite erklären wir, was dieses Material tatsächlich ist und was es bedeutet, wenn du sie trägst.
Von Bambus zu Stoff
Bambusviskose entsteht, indem die Cellulose aus den Bambushalmen chemisch aufgelöst und zu neuen Fasern versponnen wird. Die Faser ist am Ende deshalb glatt und rund statt rau und unregelmäßig wie eine Naturfaser. Das ist die ganze Erklärung für das charakteristische Gefühl: Es gibt weniger Faserenden, die stechen oder kratzen können, und der Stoff gleitet über die Haut, statt sich festzuhaken.
Weil Bambus der Rohstoff ist, mit dem man anfängt, Viskose aber die Faser, bei der man landet, steht auf dem Pflegeetikett „Viskose“. Das verlangen die EU-Kennzeichnungsregeln: Die Faser wird nach dem Herstellungsverfahren benannt. Der ganze Prozess ist in unserem Materiallexikon unter Bambusviskose beschrieben.
Was das Material in der Praxis macht
Weichheit. Die glatte Faseroberfläche ist der Grund, warum sich Bambusviskose weicher anfühlt als Baumwolle in derselben Qualität. Das ist meistens der Unterschied, den man zuerst merkt.
Feuchtigkeit. Viskose nimmt Feuchtigkeit schneller auf als Baumwolle und gibt sie schneller wieder ab. Bei Unterwäsche heißt das: Der Stoff bleibt nach einer Radtour oder einem warmen Tag im Büro nicht klamm liegen.
Geruch. Hier müssen wir genau sein, denn die Branche ist es selten. Viele Webshops schreiben, Bambus sei von Natur aus antibakteriell. Die Bambuspflanze enthält tatsächlich Stoffe mit dieser Eigenschaft, aber sie überstehen die chemische Verarbeitung zu Viskose . . .
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Bambus-Unterhosen – und warum das Material gewählt ist
Unterwäsche ist das Kleidungsstück mit dem meisten Hautkontakt und der wenigsten Luft drumherum. Deshalb zählt die Materialwahl hier mehr als fast überall sonst im Kleiderschrank. Unsere Unterhosen sind aus Bambusviskose genäht, und auf dieser Seite erklären wir, was dieses Material tatsächlich ist und was es bedeutet, wenn du sie trägst.
Von Bambus zu Stoff
Bambusviskose entsteht, indem die Cellulose aus den Bambushalmen chemisch aufgelöst und zu neuen Fasern versponnen wird. Die Faser ist am Ende deshalb glatt und rund statt rau und unregelmäßig wie eine Naturfaser. Das ist die ganze Erklärung für das charakteristische Gefühl: Es gibt weniger Faserenden, die stechen oder kratzen können, und der Stoff gleitet über die Haut, statt sich festzuhaken.
Weil Bambus der Rohstoff ist, mit dem man anfängt, Viskose aber die Faser, bei der man landet, steht auf dem Pflegeetikett „Viskose“. Das verlangen die EU-Kennzeichnungsregeln: Die Faser wird nach dem Herstellungsverfahren benannt. Der ganze Prozess ist in unserem Materiallexikon unter Bambusviskose beschrieben.
Was das Material in der Praxis macht
Weichheit. Die glatte Faseroberfläche ist der Grund, warum sich Bambusviskose weicher anfühlt als Baumwolle in derselben Qualität. Das ist meistens der Unterschied, den man zuerst merkt.
Feuchtigkeit. Viskose nimmt Feuchtigkeit schneller auf als Baumwolle und gibt sie schneller wieder ab. Bei Unterwäsche heißt das: Der Stoff bleibt nach einer Radtour oder einem warmen Tag im Büro nicht klamm liegen.
Geruch. Hier müssen wir genau sein, denn die Branche ist es selten. Viele Webshops schreiben, Bambus sei von Natur aus antibakteriell. Die Bambuspflanze enthält tatsächlich Stoffe mit dieser Eigenschaft, aber sie überstehen die chemische Verarbeitung zu Viskose nicht – die Cellulose wird vollständig aufgelöst und als neue Faser wieder aufgebaut. Wir behaupten es deshalb nicht.
Dafür ist der erlebte Unterschied real, und die Erklärung ist einfach: Geruch entsteht, wenn Bakterien Schweiß abbauen, und Bakterien brauchen Feuchtigkeit. Ein Material, das die Feuchtigkeit wegleitet und schneller trocknet, gibt ihnen schlechtere Bedingungen. Dasselbe Ergebnis – nur mit einer Erklärung, die sich belegen lässt.
Über Rohstoff und Verarbeitung
Hier muss man genau formulieren. Bambus ist ein Gras, und es ist die Cellulose der Halme, die zur Faser wird. Die Verarbeitung zu Viskose braucht Chemikalien, und wie verantwortungsvoll das abläuft, unterscheidet sich deutlich zwischen den Herstellern. Unser Bambus ist FSC-zertifiziert, was die Forstwirtschaft abdeckt – nicht die gesamte Produktionskette. Das ist die ehrliche Version.
Passform und Größe
Unterhosen sollen eng sitzen, ohne einzuschnüren. Die Beine sollen an Ort und Stelle bleiben, wenn du dich bewegst, und der Bund darf keine Abdrücke auf der Haut hinterlassen. Wenn du zwischen zwei Größen liegst, nimm die kleinere für einen enganliegenden Sitz und die größere, wenn du am liebsten vergessen willst, dass du sie anhast. Die Größentabelle findest du bei jedem Produkt.
Wäsche
Bei 30-40 Grad waschen. Verzichte auf Weichspüler – er legt sich wie ein Film um die Fasern und verschlechtert genau den Feuchtigkeitstransport, für den das Material gewählt wurde. Kein Bleichmittel, und häng sie zum Trocknen auf, statt sie in den Trockner zu geben; die Hitze setzt dem Elasthan mehr zu als das Waschen selbst.
Zur Auswahl
Unsere Unterhosen gibt es in Schwarz und Weiß, oder du siehst sie gesammelt unter Boxershorts. Wir machen auch Socken aus demselben Material – siehe Bambussocken.
Fragen? Schreib an hello@sockisocki.com.
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